Das Antike Mesopotamien in meinen Bildern

Auch wenn der erlebte Moment Gemeinsamkeiten mit vergangenen Zeiten hat, muss ihre Ordnung als Reflexion menschlichen Bewusstseins verstanden werden. Diese Zeitspannen können mit Begriffen wie Minuten, Stunden, aber auch mit Epochen dargestellt werden.

In meinen Künstlerischen Abenteuern orientiere ich mich in Allgemeinen an der Antike, die mich im Wesentlichen beeinflusst hat. Es ist nicht leicht die emotionalen und psychologischen Gründe dieser Orientierung bzw. aus dieser Orientierung resultierende Emotionen zu erklären. Dies kann sich je nach Auffassung des Einzelnen ändern. Für mich könnte ich Folgendes sagen: Der Mensch muss sich im Raum und Zeit, in die er physisch hineingeschleudert worden ist, in dem Leid, Tragödie, Freude, Angst, Trauer, aber auch in metaphysischen Gedanken hervorkommen. Diese Ideen spiegeln sich in meinen Werken.

Meine Sehnsüchte und Gefühle nach der Antike versuche ich durch Malerei zum Ausdruck zu bringen. Seit den letzten Jahren befasse ich mich in meinen Bildern schwerpunktmäßig mit der mesopotamischen Mythologie.

Meine letzten Arbeiten stützen sich auf mesopotamische mythische Reliefs, Sagen und Geschichten. Sie beinhalten aber auch aktuelle soziale Aspekte.

Wie bekannt ist, ist Mesopotamien das Land; in dem die Existenz der Völker und ihrer Kulturen stark bedroht sind. Ein Großteil dieser Kulturen sind in unserem Land als Trümmer übrig geblieben. Vieles aber; Tausende Skulpturen und Reliefs, befinden sich jedoch im Besitz europäischer Museen.

Die Geschichte dieser Region mit ihrer Barbarei, ihrem Humanismus und ihrer Zivilisation ist auch meine Vergangenheit. Dieses Bewusstsein und mein Bekenntnis zu dieser Geschichte versuche ich in meinen Bildern wiederzugeben.